Fasten & Haut: Wenn die Haut plötzlich “zickig” wird

Vielleicht kennst du das:
Du startest eine Fastenkur – und plötzlich „meldet“ sich deine Haut. Sie wird trockener, spannt oder wirkt empfindlicher als sonst.
Manchmal neigt sie in dieser Zeit aber auch zu Unreinheiten oder sie wirkt insgesamt etwas fahler und weniger „frisch“.
Das kann irritieren. Aber in vielen Fällen ist es völlig normal – und sogar ein Hinweis darauf, dass dein Körper gerade intensiv arbeitet.
Meine Erfahrung aus der aktuellen Fastenzeit
Seit 09.02.2026 mache ich eine Fastenkur, damit sich mein Darm wieder gut erholen kann. Und ja: Meine Haut ist in dieser Zeit trockener geworden.
Außerdem wirkt sie manchmal auch ein bisschen stumpfer.
Diesmal habe ich das deutlicher gemerkt und musste meine Sisi Hautcreme 2.0 ein kleines bisschen „anreichern“: ein paar Tropfen einer Aromapflege-Ölmischung (Sauerkirschkernöl und ein ausgewähltes ätherisches Öl), damit meine Haut in dieser Zeit mehr „Futter“ bekommt als ich. 😂
Warum wird die Haut beim Fasten „zickig“?
Beim Fasten verändert sich im Körper einiges:
Stoffwechsel und Flüssigkeitshaushalt können schwanken und der Körper priorisiert klar seine „Innenarbeit“.
Das sieht man manchmal außen:
- die Haut wird trockener
- sie reagiert empfindlicher “oder unruhiger”
- sie wirkt fahler oder weniger prall
Wichtig: Wenn deine Haut so reagiert, heißt das nicht automatisch, dass etwas „falsch läuft“!
Oft ist es einfach ein Zeichen dafür, dass dein Körper gerade intensiv reguliert, ausleitet (entgiftet) und sich neu “sortiert”.
Was der Haut jetzt gut tut: gezielte Minimalpflege
Gerade in der Fastenzeit ist es oft ein echter Vorteil, die Haut nicht zu überfordern, sondern sie gezielt mit dem Notwendigen zu versorgen.
Eine einfache, klare Basis reicht oft völlig:
- Eine gute Seife für die sanfte Reinigung
- Eine Hautcreme auf Hydrolat-Basis für eine leichte, wohltuende Pflege
Hydrolat – Feuchtigkeit pur (ein Tipp aus der Aromakosmetik)
Ein feiner Impuls aus meiner Ausbildung zur Dipl. Aromapraktikerin (Spezialgebiet: Aromakosmetik):
Wenn die Haut spannt, wird dort oft empfohlen, sie zwischendurch nur mit einem Hydrolat zu benetzen – quasi Feuchtigkeit pur.
Viele Hauttypen empfinden den pH-Wert von Hydrolaten als sehr angenehm, weil er das Hautmikrobiom dabei unterstützen kann, sich in einer „unruhigen Phase“ schneller zu stabilisieren.
Und wenn statt Trockenheit plötzlich Unreinheiten auftauchen?
Auch das kann passieren: Die Haut wirkt „durcheinander“, es zeigen sich kleine Unreinheiten oder sie wird grober.
In so einer Phase empfehle ich dir meine Seife „Ritter-Rosmarin“ – weil sie sanft reinigt, aber gleichzeitig ein klares, frisches Hautgefühl unterstützen kann.
Warum gerade Rosmarin & Atlas-Zedernholz?
- Ätherisches Rosmarinöl wird in der Aromapflege gerne eingesetzt, wenn die Haut Klärung und ein „frisches Hautgefühl“ braucht – wie ein kleiner Reset, ohne die Haut mit unzähligen Produkten zu überladen.
- Ätherisches Atlas-Zedernholzöl wird geschätzt, weil es die Haut in unruhigen Zeiten ausgleichend begleiten kann – besonders, wenn man sich Pflege wünscht, die „ordnet“, statt noch mehr Reize zu setzen.
Mini-Routine für diese Wochen
Wenn deine Haut spannt:
- Hydrolat kurz aufsprühen (Bio-Kamillenhydrolat oder Bio-Rosenblütenhydrolat)
- Wenn nötig, danach dünn eincremen
Und falls du merkst, dass deine Haut mehr Lipide braucht, kannst du deine Pflege ganz einfach „aufrüsten“:
➡️ 2–3 Tropfen eines hochwertigen Bio-Öls in die Portion Creme in der Handfläche mischen – z. B. Hanfsamenöl oder Sanddornfruchtfleischöl.
Warum diese Öle während des Fastens so wohltuend sind
- Hanfsamenöl fühlt sich meist sehr leicht an und unterstützt die Hautbarriere dabei, wieder geschmeidiger zu werden.
Ideal, wenn die Haut trocken wirkt, aber nicht „schwer“ gepflegt werden will. - Sanddornfruchtfleischöl ist besonders spannend, wenn die Haut „gestresst“ ist:
Es wird gerne verwendet, um die Haut zu nähren und ihr ein robusteres, ruhigeres Hautgefühl zu geben.
So hilfst du deiner Haut, ihren Lipidgehalt zu stabilisieren und genau das ist oft der Schlüssel, wenn sie beim Fasten plötzlich trockener, stumpfer oder empfindlicher reagiert.
Hab Geduld – dein Körper arbeitet
Wenn deine Haut in dieser Zeit ein bisschen „zickt“:
Hab Geduld, halte durch und gib deinem Darm sowie deiner Haut die Zeit, die sie zur Erholung brauchen.
Danach belohnt dich dein Körper hoffentlich mit einem stabileren Gefühl innen und einem sichtbar frischeren, strahlenderen Hautbild. ✨
Eure
